Feuer im Krankenhaus in Kumba, Patienten sterben

In Bamenda heute morgen Gewehr Salven in vielen Straßen, Ähnliches wird aus Buea gemeldet. Das Militär ist unberechenbar. „Amba Boys“ (Unabhängigkeitskämpfer) haben eine Ausgangssperre im Südwesten und Nordwesten verhängt. Durch diesen „lock down“ konnten über viele Tage hinweg die Menschen nicht die Häuser verlassen. Gleichzeitig erhielten wir Berichte von verschiedenen Seiten, dass das Militär den „lock down“ der Unabhängigkeitsbewegung benützt, um Menschen, die sich dennoch auf die Straße wagen, ohne Vorwarnung zu erschießen. Gerade erst kam so in Kumbo eine Frau und ihre Tochter ums Leben. Es ist furchtbar! Depression und Verzweiflung machen sich breit, auch ganz elementare Not: kein Markt, keine Lebensmittel, kein sauberes Wasser: „Im ganzen Monat Februar hatten wir ganze NEUN Tage „freies Leben“, das heisst die Bevölkerung getraute sich an diesen Tagen vorsichtig auf den Markt, wo Berge von Früchten und Gemüse verfaulten. Alles Werk von sogenannten „Ambas“, die damit ein wunderbares, neues, freies Land kreieren wollen.“


englischsprachiger Bericht aus Kamerun über das Krankenhaus in Kumba

In Kumba (Südwest) hat nach übereinstimmenden Berichten das Allgemeine Krankenhaus (General Hospital) gebrannt, ein gut Teil ist zerstört. Zwei, nach anderen Berichten drei Patienten konnten sich nicht mehr retten und starben in den Flammen, ebenso wurden auch Autos und andere Wertgegenstände zerstört. Die Ausgangssperre über Tage zehrt an den Nerven.

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