Du Gott des Friedens – Fürbitten für Kamerun aus dem Partnerbezirk Heidenheim

Du Gott des Friedens, so viel Blut und Tränen wurden und werden in diesen Tagen in Kamerun vergossen – auch in unserem Partnerbezirk in Bali. Wehre doch dem Töten und Zerstören. Schenke Gedanken des Friedens und der Versöhnung in die Herzen und Sinne der verfeindeten Parteien.

Du Gott der Liebe, dir sei Dank, dass die 80 entführten Schülerinnen und Schüler aus Nwen/Bamenda wieder frei sind. Lass auch den Schuldirektor und Lehrer von Ngwen und die entführten Schüler und Lehrer aus unserem Partnerbezirk Bali bald frei kommen und heile die Wunden an Leib und Seele.

„Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet (Jes. 66,13)“ so versprichst du uns durch deinen Propheten Jesaja. Tröste all diejenigen, die Angehörige und Freunde in diesem Konflikt verloren haben. Lass sie die Hoffnung auf eine friedliche Beilegung des Streits nicht aufgeben. Stärke unsere Schwestern und Brüder in unseren Partnerbezirken und den Kriegsgebieten – erhalte ihnen und uns den Glauben und die Hoffnung.

Quelle: Pfarrer Rolf Bareis, Sontheim/Brenz

Der Dekan des Heidenheimer Partnerbezirks Bali-Nyonga hat geschrieben, dass auch aus dem Internat in Bali „CPC Bali“ Schüler und ein Lehrer entführt worden seien… …die haben es nicht in die Nachrichten geschafft. Sie sind nach unseren Informationen auch noch nicht befreit.
Dekan Anjoambom schreibt: „Shooting is still going on. Christians cannot return (Anm.: wer in größere Städte fliehen konnte ist weg aus Bali, das inzwischen fast einer Geisterstadt gleicht). CPC Bali was involved in the kidnapping too as some students and a teacher of CPC were kidnapped. We are just surviving in the middle of heavy gunshots and only trusting in God. We thank you people for the prayers and concerns. We only pray that this war should end fast as children can not even go to school. It is very worrying and we are like helpless now. God should protect us and our children…“
Was sich auf der Straße bewegt wird unter Beschuss genommen, sowohl von den Soldaten der Kameruner Armee als auch den Separatisten (die keine einheitliche Größe sind, sondern mindestens 6 verschiedene Organisationen). Inmitten des Kugelhagels und der Zerstörung harren unsere Kolleginnen und Kollegen aus und versuchen den Menschen Trost und Hoffnung zu geben.

Täglich hören wir von andauernden Kämpfen und unmotivierten Schießereien auf Straßen, in Dörfern und Städten in Southwest und Northwest Cameroon. Die Kämpfe der kamerunischen Armee gegen die Anglophone Zivilbevölkerung gehen offenbar unvermindert weiter.

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