Einmal ist immer das Erste Mal. Peace Workshop of Religious Leaders in Buea

Das Ökumenische Forum zur Anglophonkrise (EFACC) und der Rat evangelischer Kirchen in Kamerun (CEPCA) hat einen viertägigen Workshop zum Thema ′′Weiterbildung für friedliche Konfliktlösung und nachhaltigen Frieden, für Pastoren, Imame und Kirchenleitende in Kamerun′′ organisiert. Es ist das erste Mal in der Geschichte Kameruns, dass Religionsführer aus allen Landesteilen und Denominationen zusammen kommen. Die Konferenz im Synod Office, Buea vom 24-27 .November 2020 ist ein Meilenstein in der Geschichte unseres Landes und unserer Kirchen, sagt Rev. Fonki Samuel Forba in seiner Funktion als Präsident der CEPCA. Mit Vorträgen von Experten wie Dr. William Arrey, Rev. Charles Berahino und Mr. Eugene Ngalim fokussiert die Konferenz auf die Ursachen von bewaffneten Konflikten sowie auf die Rolle der religiösen Verantwortlichen bei der Bekämpfung von Extremismus. Außerdem geht es um Diplomatie der Religionen, um Versöhnung, Toleranz und um Voraussetzungen für ein Zusammenleben in Frieden. An dem Workshop nahmen internationale Partner im Ausland über Zoom teil.

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One thought on “Einmal ist immer das Erste Mal. Peace Workshop of Religious Leaders in Buea

  1. Für mich, der 2011 Bui und Kumbo in NW-Kamerun besuchen durfte, ist es eine große Freude zu lesen, dass man sich im anglophonen Teil Kameruns nun auch ökumenisch zusammengeschlossen hat, um auf den Bürgerkrieg und seine grausamen Folgen für die Menschen und das Land aufmerksam zu machen. Das Engagement der Bundesregierung lässt eindeutig zu wünschen übrig. Man scheint in Berlin mehr an einer stabilen Lage in Kamerun unter Hinnahme des Bürgerkriegs zu sein, als an einer politischen Lösung. Auch im House of Lords in London fand diese Woche eine Debatte über den Krieg dort statt, in der Lord Boateng mehr Druck und Inititiative (besonders im darnierliegenden Schulwesen) der britischen Regierung forderte. Die französische Regierung scheint überhaut keinen Einfluss zu nehmen.

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