Brennpunkt . Kamerun……………

Doppel-Wahlen am 9. Februar werfen schwere Schatten voraus

Bamali Bewohner in Angst, Amba Kämpfer ziehen umher und zünden Häuser an.
Quelle: Mimi Mefo Info

Bei vielen Einwohnern in Bamali, Ndop im Nordwesten Kameruns macht sich Angst breit, nachdem erneut Häuser in der Gegend niedergebrannt wurden.

„Die Spannungen nahmen zu“ sagen die Einheimischen, „nachdem das Militär das Haus eines mutmaßlichen Amba-Kämpfers in Brand gesteckt hatte. Als das Militär ging, kamen die Amba-Truppen nach Bamali und begannen, die Häuser derer zu anzuzünden, deren Kinder beim Militär sind“, erzählt ein Einheimischer.

„Amba-Jungs haben am Mittwoch, dem 29. Januar neun Häuser in Brand gesteckt. Die Dorfbewohner hätten aus Angst vor militärischen Vergeltungsmaßnahmen das Dorf geräumt“.

Heute morgen, sagt er am 30. Januar, sei das Militär zurückgekehrt und habe weitere Häuser niedergerissen. „Wenn das Militär in Bamali einmarschiert, wird das ganze Dorf niedergebrannt“, äußert der Einheimische seine Befürchtungen.

Vor den sogenannten Doppel-Wahlen im Februar wurden viele Häuser bei Überfällen auf Dörfer in den anglophonen Regionen niedergebrannt. Regierungssoldaten werden mehrere Todesfälle angelastet.

Bild: Archivbild

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Menschenrechte? Militär macht mit Unabhängigkeitskämpfern kurzen Prozess

Foto: privat. Gestern in Mbiame, das kamerunische Militär hinterlässt verbrannte Erde und verbrannte Leichen: „neutralize Amba Boys“.
Um eine Identifizierung zu verhindertn, werden die Leichen an Ort und Stelle verbrannt. Menschenrechte spielen in Kamerun offenbar keine Rolle: wer sollte derzeit in der Lage sein, strafwürdige Aktionen gewaltbereiter Gruppen und der Regierungssoldaten in Kamerun zu anden und die Rechte der Bevölkerung zu schützen? Eine unabhängige Justiz ist in Kamerun jedenfalls nicht in Sicht.

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Eine Chance für Bildung in Menchum (Northwest)?

VON MILDRED NDUM WUNG KUM

Menchum, eine der sieben Divisionen des Nordwestens, ist von der vorherrschenden anglophonen Krise in Kamerun keinesfalls verschont geblieben. In Anbetracht der seit vier Jahren andauernden Krise haben viele Schulen geschlossen. Im Bildungssektor zeigt das Gebiet wieder Dynamik, gleichzeitig hält sich die Empathie mit apatischen Lehrkräften in Grenzen.

Die Region Menchum im Nordwesten ist in großer Verzweiflung. Die Situation ist geprägt durch das Fehlen von Lehrern an Schulen, wohingegen eine beeindruckende Zahl an wissensbedürftigen Schulkindern Tag für die Tag die Schulen besucht. Wir haben die dritte Woche des zweiten Semesters des akademischen Jahres 2019/2020, und dennoch hat die Government High School Wum mit rund 400 eingeschriebenen Schülern weniger als 20 Lehrkräfte. Die Statistik des Schulbesuchs in GBHS Wum an einem ganz gewöhnlichen Tag ist:
Schüler:
Jungs: 08
Mädchen: 19
Gesamt: 27
Lehrer:
Männlich: 00 Weiblich: 00 Administratoren: 02.

„Die Belegschaftsstärke von GBHS Wum beträgt 60, aber nur 8 Mitarbeitende haben während des ersten Semesters 15 Schüler unterrichtet und bewertet“, teilte ein Lehrer mit. „Der Direktor von GBHS Wum ist seit September im Amt. Manchmal ist er der einzige auf dem Campus, der Studenten aktiv unterrichtet“, ergänzte eine weitere Quelle.

Als ich eine Schülerin der fünften Klasse von GHS Wum per Telefon kontaktierte, weinte sie über die Situation, in der sie sich befindet. „Wir Schüler arbeiten alleine, da wir keine Lehrer haben. Wir haben nur einen Geografielehrer und einen Geschichtslehrer. Unseren Schulleiter habe ich nicht in der Schule gesehen, uns wurde gesagt, dass die Lehrer im zweiten Semester kommen würden, aber noch immer ist keiner da. Die Schüler organisieren Nachholkurse und unterrichten sich selbst. Es ist wirklich schwierig, da ich die GCE-Prüfungen ablegen muss. „

Ein Schüler der fünften Klasse der GTHS klagt: „Es arbeiten sehr wenige Lehrer mit uns. Der einzige ernsthafte Lehrer an der Schule war der für Ingenieurwissenschaften. Die anderen sind nicht verbindlich, sie geben uns nur den Arbeitsplan und verschwinden dann wieder. Die Lehrerin für Bauwesen kam ein einziges mal und stellte sich vor. Sie hat uns gesagt, dass sie zurückkommt, um ihre Sachen mitzubringen, aber seitdem haben wir sie nicht mehr gesehen. Wir haben in den meisten unserer Fächer keinen Lehrer, nicht einmal in den Basisfächern wie Mathematik, Englisch und Französisch. Ich hoffe, dass ich für die Prüfung zum Internationalen Technischen Zertifikat zugelassen werde, aber die Lehrer sind nicht da, um uns vorzubereiten. „

„Mein Sohn ist in der ersten Klasse, ich gebe mir Mühe, ihm ein paar Dinge zu Hause beizubringen, weil sie seit Beginn des Schuljahres keine Lektion erhalten haben. Als Elternteil bin ich so enttäuscht von der Verwaltung, weil sie nichts gemacht hat. Dabei wäre es für jeden Lehrer möglich, diese Kinder zu unterrichten „, sagt ein empörter Elternteil.

Die aktuelle Malaise geht offenbar damit einher, dass keine Disziplinarmaßnahmen ergriffen wurden, als die Lehrer es versäumten, ihre Arbeit nach dem ersten Boykott wieder aufzunehmen. Das ermutigt Nachlässigkeit.

Wie gefährlich ist es für einen Lehrer, die Arbeit an der Schule wieder aufzunehmen? „Weder ein Schüler noch ein Lehrer wurden angegriffen. Viele Lehrer beschweren sich darüber, wenn sie nach Wum versetzt werden, aber das Paradoxe ist, dass sie es leicht finden, Wum zu verlassen. Ich sehe Lehrer Waren kaufen und verkaufen, sie machen alle Arten von Arbeit in Wum, aber sie kommen nicht, um zu unterrichten“, klagt ein anderer Elternteil.

 „Es wurde eine Vereinbarung getroffen, wonach ein Militärauto Lehrer befördern soll, die Angst haben, nach Wum zu reisen, aber die Lehrer tauchten am vereinbarten Treffpunkt erst gar nicht auf“, gab ein Schulverwalter bekannt.

Die Stichproben in Wum sind zeichenhaft für die Situation in Menchum, in der Studenten und Schüler mit erheblichen Bildungsdefiziten heranwachsen. Bildungseinrichtungen in den Unterabteilungen Menchum Valley und Furu-Awa sind aufgrund der Drohungen von separatistischen Kämpfern völlig geschlossen.

 „Die Regierung ergreift Maßnahmen, um abwesende Mitarbeiter zu sanktionieren … die Sicherheitslage ist unter Kontrolle“, war das Klischee, das von den Verantwortlichen bei Verwaltungssitzungen wiederholt wurde, statt dass sie dafür sorgten, dass die Lehrer zur Arbeit gingen.

Schülerinnen und Schüler, die sich nach dem Studium sehnen, sind frustriert über die Abwesenheit von Lehrern. Diejenigen, die dringend Bildung brauchen, haben keine andere Wahl, als für sich selbst zu sorgen.

In der gesamten Division Menchum mit mehr als fünfzehn weiterführenden Schulen sind nur fünf weiterführende Schulen funktionsfähig:

Johannes Paul II. Comprehensive College Wum JOPACC
GHS Wum
GBHS Wum
GHS Bafmeng
St. Gabriel Comprehensive College Bafmeng

Mittlerweile sind auch einige Grundschulen, hauptsächlich staatliche und konfessionelle, wieder in Betrieb. Dennoch ist besorgniserregend, wie die Bildung, die doch als vertrauenswürdigster Hoffnungsschimmer bekannt ist, durch die Abwesenheit von Lehrern vereitelt wird. Es ist daher notwendig, Menchum aus dem Zerfall zu retten, damit die künftigen Schatten unserer Zukunft nicht noch dunkler werden.

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Soll die Zivilbevölkerung ausgelöscht werden?

Schwere Verluste in Bali Nyonga: die Regierungstruppen durchsuchen weiterhin Quartiere nach mutmaßlichen Kämpfern für die Unabhängigkeit. „Bei einem der heutigen Überfälle auf Bali wurde ein Kind in Ba Tankohs Anwesen in Njenka Hausa lebendig verbrannt“, sagte ein Verwandter gegenüber Mimi Mefo Info. Ein weiterer schockierender Vorfall war das Verbrennen eines Geisteskranken, sein Name wird mit Charlie wiedergegeben.

„Ungefähr 200 Häuser sind niedergebrannt und haben allein in Bali Nyonga etwa 1.000 Menschen obdachlos gemacht. Was haben Lebensmittel, Haustiere (Schweine, Ziegen), Geschäfte mit dem Krieg zu tun, wenn nicht die Zivilbevölkerung getötet werden soll? “, fragte eine andere Quelle.



Eine Frau aus Bali im Nordwesten erzählte dem seriösen Infodienst Mimi Memo Info jetzt, wie weit ein Soldat ging, um ihr Leben zu retten:

Während einer der zahlreichen Razzien des kamerunischen Militärs vor Monaten in Bali sagte Rita (Name geändert), ihre Familie sei wie viele andere gezwungen gewesen, sich im Busch in Sicherheit zu bringen.

Nachdem sie ein paar Tage dort gewesen war, sei ihr Vater sei zurückgegangen, um zu sehen, ob die Soldaten das Dorf verlassen hatten und ob es sicher war, nach Hause zurückzukehren, aber er wurde erschossen.

Ihre Mutter und zwei ältere Brüder, fügt Rita hinzu, wurden ebenfalls von den Soldaten niedergeschossen, als sie sich auf den Weg ins Dorf machten. Nur sie allein und der 14 Monate alter Sohn ihres Bruders blieben zurück.

Inmitten des Durcheinanders stieß sie auf zwei Soldaten und wurde ins Bein und in den Arm getroffen. Während einer meinte, sie müsse getötet werden, sagte der andere, sie sollten sie gehen lassen. Rite schrie und forderte die Soldaten auf, wenigstens das Kind (den Sohn ihres Bruders) zu schonen, wenn sie schon sie töten wollten. Einer der Soldaten zog sein Gewehr heraus und erschoss seinen Kollegen, der auf Rita gezielt hatte. Er bat sie dann, den anderen zu erklären, dass der Kollege von ambazonischen Kämpfern getötet und sie im Kreuzfeuer verletzt worden war. So kam es und Rita wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert, als die anderen Soldaten eintrafen.

Obwohl sie diesen Soldaten seitdem nicht mehr wieder sah, ist Rita dankbar dafür, dass er zu solchen Mitteln gegriffen hatte, um ihr Leben zu retten, und fügt hinzu: „nicht jeder Soldat lässt sich in einer solchen Situation von seinem Gewissen leiten“.



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Weltgemeinschaft nimmt Kamerun ins Gebet

Die Geschwister in Kamerun haben kürzlich über eine Reihe „barbarischer und unmenschlicher Handlungen wie Schüsse, Tötungen, kolossale und kollaterale Zerstörung von Eigentum durch das Abbrennen von Häusern in einigen Ortschaften und Dörfern im Nordwesten und Südwesten [der anglophonen] Regionen“ des Landes berichtet.

Ein ordinierter Pastor der Presbyterianischen Kirche in Kamerun (PCC) wurde nach einem Gottesdienst auf dem Grundstück der Kirche „misshandelt, eingesperrt, später entlassen und ins Krankenhaus eingeliefert“.

Als Mitglied des Ökumenischen Forums zur Krise des anglophonen Kameruns schließt sich die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) in Solidarität unseren Schwestern und Brüdern in Kamerun an, die sich diesen täglichen Brutalitäten gegenübersehen. Und die WGRK schließt sich der PCC, einer Mitgliedskirche, an und sagt: „Diese barbarischen und unmenschlichen Handlungen verletzen die Heiligkeit des menschlichen Lebens und sind Gotteslästerung“.

Bitte beten Sie mit uns für unsere Schwestern und Brüder in Kamerun, damit die Gewalt aufhört und eine dauerhafte, gerechte und friedliche Lösung gefunden werden kann.

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AUFRUF der Kirchenleitung PCC – Presbyterian Church in Kamerun

Übersetzung siehe unten
Foto: PCC

21. Januar 2020

AUFRUF der PCC – Presbyterian Church in Kamerun
Hört auf mit dieser Gewalt! Hört auf, Gottes Kinder zu töten! Hört auf, die Erde zu zerstören!
 Seit Wochen gibt es Berichte und grafische Darstellungen von barbarischen und unmenschlichen Handlungen wie Schüssen, Tötungen, kolossalen und kollateralen Zerstörungen von Eigentum durch das Verbrennen von Häusern in verschiedenen Orten und Dörfern im Nordwesten und Südwesten von Kamerun, nämlich: in Babubock und Eyandong in Kupe Muanenguba; Ku-Bome in Mbengwi; Mbiame in Bui; Mbenjom in Awing; Guzang in Batibo; Bali-Kumbat in Ngoketunjia; Buabua und Kimbirivers in Bum. Es gibt eindeutige Hinweise auf die Täterschaft solcher Brutalität und Entmenschlichung von Angehörigen des kamerunischen Militärs, aber auch bewaffnete Kämpfer und Viehtreiber, insbesondere in der Gegend von Bum.

Am vergangenen Sonntag wurde in Sang in Bali-Nyongha ein ordinierter Pfarrer der Presbyterianischen Kirche in Kamerun (PCC) in pastoraler Kleidung nach dem Gottesdienst auf dem Kirchengelände festgenommen. Dieser Pastor erlitt schwere Gewalt, er wurde eingesperrt, später freigelassen und ins Krankenhaus eingeliefert. Diese Akte der Barbarei und Unmenschlichkeit verletzen die Heiligkeit menschlichen Lebens und sind eine Lästerung Gottes.

Darüber hinaus widersprechen diese unmenschlichen Handlungen den Resolutionen und dem Geist des guten Willens im Rahmen des sogenannten Nationalen Dialogs und machen ihn unwirksam. Als Gemeinde Gottes und im Einklang mit unserer prophetischen Stimme verurteilen wir nachdrücklich die Täter dieser Gewaltakte an Gottes Volk und seinen Landsleuten in den Regionen Nordwesten und Südwesten. Diese Gewaltakte schaden den fragilen Bemühungen vor Ort, die Normalität von Menschen und Aktivitäten wiederherzustellen. Es ist nun klar, dass die Begründung für die Durchführung der Wahlen am 9. Februar 2020 in den Regionen Nordwest und Südwest unter solchen Umständen nicht verständlich ist, denn sie lässt keine uneingeschränkte Beteiligung der Bevölkerung zu.

Die Regierung der Republik Kamerun muss jetzt Verantwortung für die Situation vor Ort übernehmen. Sie muss entschlossen vorgehen, um die Resolution des Großen Nationalen Dialogs so umzusetzen, dass ein Ende der Gewalt, ein Gefühl der Gerechtigkeit und eine friedliche Atmosphäre erreicht werden. Wir wiederholen noch einmal die Tatsache, dass Gewalt oder militärische Macht nicht der Ausweg aus dieser Krise sind. Gleichzeitig drücken wir mit diesen Worten die Tränen und Schmerzen der lokalen Bevölkerung aus, die in den Händen bewaffneter Gruppen täglich Belästigungen, Entführungen und Erpressungen erleiden.

Genug ist genug, hört auf mit dieser Gewalt, hört auf, Gottes Kinder zu töten und hört auf, die Erde zu zerstören. Es fördert nichts Gutes und legitimiert keinen Weg und bringt auch keine Fortschritte in der menschlichen Zivilisation. Um Gottes willen können wir eine dauerhafte Lösung für diese Krise finden und Gottes Kindern, der Gerechtigkeit und dem Frieden eine Chance geben und uns den ständigen Blutfluss ersparen!

„Der Friede Gottes, der allen menschlichen Verstand überwindet, bewahre dein Herz und deinen Verstand in der Erkenntnis und Liebe Gottes und seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. Der Segen Gottes, des Allmächtigen, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, komme über dich und bleibe immer bei dir.“ Amen.

Um des Glaubens willen,

RT. Rev. Fonki Samuel Forba
Moderator, PCC

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Bali-Nyonga: Militär schiesst, legt Feuer, macht Unzählige obdachlos

Foto: PCC. Der schwer verletzte Pfarrer der kamerunischen Partnerkirche, Rev Ndang Walters Nja’ah von der Wainama Parish in Bui Presbytery, ist jetzt in Behandlung

Nach unbestätigten Berichten war zuvor von Unabhängigkeitskämpfern (Ambas) ein Militär-Lastwagen gesprengt worden. Als Vergeltung wird ein ganzer Ort zerstört und die Bewohner in die Flucht getrieben.
Genügen der Regierung Paul Biya etwa 530.000 kamerunische Flüchtlinge im eigenen Land (IDP) immer noch nicht?
Auch im Regenwald (SW, Partnerschaft Markgräfler Land) ist die Bevölkerung massiv unter Druck. Sowieso schon gestraft durch mangelnde Infrastruktur, keine Strasse, kein Strom, jetzt auch kein Mobilnetz für die Geflüchteten im Busch, keine Gesundheitsstation, kein Geld, keine Kollekte für die Kirche, kein Gehalt für die Pastoren, keine Transportmöglichkeiten.
In der ersten Januarwoche fällt das Militär in West Bakossi ein, brechen Häuser auf, nehmen Geld und Wertsachen mit. Die Bewohner rennen um ihr Leben, das Dorf Bakolle Kupemaneguba ist jetzt leer.
Beinahe täglich verursachen Amba-Kämpfer und Biyas Männer neue Tragödien, Hilfsorganisationen und Gelder lässt der Diktator nur zögerlich ins Land. Warum kein offizieller Protest der UN? Warum scheut Deutschland ein klares Wort für Menschenwürde und Gerechtigkeit? Warum zögert die Bundeskanzlerin der Nation, die ab 1884 kamerunische Gebiete mit Waffen in ihre Gewalt brachte?

Haustiere und Lebensmittelversorgung der Bevölkerung werden systematisch zerstört (Quelle: privat)

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Auseinandersetzungen zwischen Amba und Militär verursachen neue Flüchtlingsströme

Auf www.unocha.org wird vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen anschaulich, wie stark das Gebiet der Partnerkirche PCC in NW/SW Kamerun von Flüchtlingsströmen zu Jahresbeginn 2020 betroffen ist. Inzwischen liegen gesicherte Berichte vor, dass neuerliche Auseinandersetzungen zwischen Unabhängigkeitskämpfern (Amba) und kamerunischem Militär (BIR) im Raum Bali-Nyonga zu massiven Verwüstungen und Vertreibungen der Einwohner geführt hat (siehe extra Bericht)
Quelle: UN OCHA http://brennpunktkamerun.org/wp-content/uploads/2020/01/Cameroon-Massive-population-displacement-North-West-Flash-update-20-December-2019.pdf
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Von allen Seiten unter Druck – Bericht eines zweifach Entführten in Kamerun

Die Bevölkerung leidet doppelt im Bürgerkrieg, denn der Gegner ist nicht nur das Militär der Regierung, sondern auch die eigenen Unabhängigkeitskämpfer. Je länger der Konflikt dauert, desto mehr kommen Geschäftsleute, Handwerker und jeder, der Geld haben könnte, in die Schusslinie des Konflikts. Frieden braucht Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit – dafür setzen wir uns ein!

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Gute Nachricht zum Neuen Jahr: Gemeinsam für neue Jobs in Kamerun

„Nach Schätzungen der Weltbank überweisen Mitglieder der afrikanischen Diaspora in Deutschland jährlich 1,2 Mrd. € in ihre Herkunftsländer, um damit Familie, Freunde und Bekannte zu unterstützen. Genau dort setzt Widu an als Online Plattform zur Förderung von Kleinunternehmen in Kamerun und Ghana mit der Diaspora in Deutschland. Die Plattform ist seit 14. November unter widu.africa als Umsetzung des Marshallplans für und mit Afrika durch gezielte Förderung und Finanzierung von Kleinunternehmen Online. Die vom BMZ und GIZ ins Leben gerufene initiative fördert konkret die Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen durch „Beschäftigungsförderung im informellen Sektor in Afrika durch die Hebelung von Diaspora Geldtransfers“. Private Gelder, so genannte „Remittances“ aus Deutschland werden durch öffentliche Zuschüsse gehebelt. „Es sollen mehr Mittel in Investitionen und weniger in den Konsum fließen.“ Zuschüsse des BMZ werden im Verhältnis 2:1:1 zu den Beiträgen der Diaspora Klein-Unternehmen in Kamerun zur Verfügung gestellt.
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