Brennpunkt . Kamerun……………

Wir höre Euer Schreien, wir stehen auf für Frieden in Kamerun. We hear the cry of our sisters and brothers

Kirchen für Frieden und Gerechtigkeit. Die Weltkirche der Methodisten steht ein für ihre presbyterianische Schwesterkirche im Anglophonen Kamerun.

Frauen aller Kirchen in Kamerun treten ein für einen sofortigen Waffenstillstand und das Ende von Gewalt im Anglophonen Teil des Landes
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Friedliche Demonstranten erleben Gewalt

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Presbyterianische Kirche ist sichtbar und laut für Frieden und Gerechtigkeit

SHAPING PEACE TOGETHER – MITEINANDER FRIEDEN GESTALTEN

Der Moderator, Synod Clerk und viele Christinnen und Christen haben sich zum internationalen Tag des Friedens im September öffentlich für Frieden und Verständigung in ihrem Land eingesetzt im Stadion von Buea (SW Kamerun). (c) PCC
Dokumentation PCC Kamerun (c) PCC

Stellungnahme der Presbyterianischen Kirche zum verstörenden Ausbruch von Gewalt und Regierungswillkür in Bamenda Anfang September 2020

Highlight of the Siege in Bamenda (Dokument PCC)

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Drei Schritte zum Frieden

„Es gibt drei Bedingungen für einen Waffenstillstand.
Das Militär muss die englischsprachigen Regionen verlassen und die Kontrolle der Polizei übergeben.
Alle Gefangenen, die mit der anglophonen Krise in Verbindung gebracht werden, müssen aus der Haft entlassen werden.
Separatisten im Exil erhalten eine Amnestie.“

Erzbischof von Bamenda, HE Andrew Nkea

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Militärinvasion nach Tod von Polizeiinspektor in Bamenda

Foto: (c) France24.com Menschen rennen um ihr Leben

In Bamenda herrscht Panik, Salven von nicht enden wollenden Gewehrschüssen peitschen durch die Straßen, die Bewohner rennen um ihr Leben. Von City Chemist bis Small Mankon und Commercial Avenue haben die Geschäfte geschlossen. Inzwischen hat die Regierung bestätigt, dass in Reaktion auf die Ermordung eines Polizeiinspektors mehrere Hundert kamerunische Militärs unter massivem Gebrauch ihrer Schusswaffen Bamenda stürmten.

Berichten zufolge hat ein Büro bei City Chemist Feuer gefangen, als es zu Kämpfen kam. „Ich bin jetzt am Eingang von Big Mankon und viele Menschen sind an sichereren Orten auf die Fersen gegangen, während Geschäfte und Läden wie bisher geschlossen haben …“, sagte ein Bewohner. „Jeder Bda in Bamendada ist auf der Flucht, während ich spreche. Es wird ernsthaft geschossen … Die Polizei hier schießt nur und schießt“, sagte einer von ihnen.

Quelle: privat / Social Media

Der Kommunikationsminister der Regierung verlor kein Wort über die Übergriffe auf die Zivilbevölkerung durch Angehörige des Militärs und der Polizei. Noch immer ist keine Ruhe in Bamenda im Nordwesten Kameruns eingekehrt. Soldaten hatten die Stadt letzte Woche überrannt, nachdem ein Polizeiinspektor am 1. September von separatistischen Kämpfern erschossen worden war.

Berichten zufolge erlitten mehrere Zivilisten Schusswunden, als Soldaten das Feuer eröffneten, mindestens zwei von ihnen sind im Krankenhaus gestorben.

Der Bruder eines der Opfers mit Namen Chibikom Ignatius, sagte, dieser habe am Donnerstag, 3. September, wie alle anderen sein Haus verlassen, um in seinem Reinigungsgeschäft neben dem Allgemeinen Krankenhaus zu arbeiten. „Während der Schießerei hat er sich in seinem Laden versteckt. Als sich die Dinge gegen 14 Uhr wieder normalisierten, sagten die Nachbarn, habe er sein Geschäft verlassen, um eine Telefonzelle in der Nähe aufzusuchen “, berichtet die Quelle der Familie. „Als er zurück in sein Geschäft eilte, wurde er von hinten erschossen.“ Ignatius wurde ins Krankenhaus gebracht und mit Sauerstoff versorgt. „Er hatte viel Blut verloren. Leider ist er in derselben Nacht gestorben.

Der Bruder muss sich erst mit seinem Tod abfinden. „Ich zittere, ich bin verletzt, das hat uns alle betroffen, was für ein dummer Krieg“, sagt er unter Tränen zu MMI.

Der 43-Jährige, Vater von drei Kindern, ist ein ziviles Opfer. Wie viele andere ist sein Tod fast unbemerkt geblieben, denn die Regierung hat über die Exzesse der Soldaten am vergangenen Wochenende kein Wort verloren.(C) Mimi Mefo Info

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Amba Separatisten ermorden Pastor in Batibo, entführen Sohn in Kumbo

Der Außendienstmitarbeiter von COMINSUD Community Initiative for Sustainable Development und Pastor der Apostolischen Kirche, Tanjoh Christopher Fon wurde ins Bein geschossen. Angeblich war dies die Reaktion der Separatisten, nachdem der Pastor angeblich einem der „Generäle“ ein Audio geschickt hatte, in dem er fragte, warum sie den Einheimischen Geld abpressen. Der Mann Gottes verblutete, bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

Tanjoh Christopher Fon, Humanitärer Helfer und Pastor, wurde am Freitag, dem 7. August 2020, in Batibo im Nordwesten Kameruns ermordet. Er war bei COMINSUD für das Welternährungsprogramm (WFP) tätig und unterstützte Lebensmittelverteilungsprojekt für Hungernde und Vertriebene (IDPs) in der Region Batibo.
Tanjoh Christopher wurde an diesem Morgen gegen 9.00 Uhr von bewaffneten Männern aus seinem Haus entführt. Zwei Stunden später wurde die Familie alarmiert, dass er am Eingang des Batibo-Krankenhauses St. John of God verblutet aufgefunden worden war.
Zuverlässigen Quellen zufolge bestand sein „Verbrechen“ darin, dass er die Exzesse der bewaffneten Männer gegenüber der Zivilbevölkerung angeprangert hatte, die sie zu schützen vorgaben. In einem Audio, das im lokalen Dialekt Moghamo aufgenommen und an einen „Amba-Generäle“ geschickt worden war, ist Christopher zu hören, wie er den Ambas von Gier und Erpressung abrät. Er verurteilt auch Entführungen und Erpressung von Lösegeld von der Bevölkerung. Er sagte, sie könnten nicht vorgeben, „… gegen La Republique zu kämpfen, wenn sie gleichzeitig die Bevölkerung terrorisierten“. Er kam zu dem Schluss, dass er als Pastor und Gottesdiener immer für die Wahrheit eintreten würde.

Foto (c) Cameroon News Agency CNA

Auch die Vertriebenen-Organisation der Vereinten Nationen, UN-OCHA, trauert um Tanjoh Christopher Fon und hat in einem offiziellen Statement seine Ermordung verurteilt: „Wir fordern den Schutz der humanitären Helfer und der schutzbedürftigen Bevölkerung, insbesondere aller Parteien, die seit 2017 von der langjährigen Krise in den Regionen Nordwesten und Südwesten betroffen sind. Wir sind nach wie vor zutiefst traurig über diese schreckliche Hinrichtung eines humanitären Menschen.“

Fast jeden Tag erreichen uns Nachrichten von neuen Schreckenstaten der sogenannten Kämpfer für Unabhängigkeit, „Amba-Boys“:

Gestern erhielt ich die Nachricht von meiner ehemaligen Gastgeberin in Kumbo, dass ihr Sohn bei einem Verwandtenbesuch in Nkambé nördlich von Kumbo entführt wurde! Ambazonia Kämpfer haben ihn morgens auf dem Weg in den Ort geschnappt und verschleppt. Die Eltern hörten seither nichts mehr über seinen Verbleib. Der junge Mann und seine Eltern leben seit Jahren als Flüchtlinge in Nigeria. Er wollte auch zur Gemeinde nach Kumbo weiterfahren, um Grüße zu überbringen. Schrecklich. Der Konflikt in Kamerun ist noch immer ungelöst. Die Eltern bitten um ein Gebet für ihren Sohn.

Delegierter der Kirchenpartnerschaft des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald/Bui (Kumbo, NW Kamerun)
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