Brennpunkt  .   Kamerun

Unterschreiben jetzt! Für Frieden durch Gerechtigkeit in Kamerun

Täglich gehen ausgefüllte Unterschriften bei der Basler Mission Deutschland in Stuttgart ein. Um die von den Partnern in Kamerun gewünschte Million zu erreichen, braucht es noch viele viele Unterschriften. Machen Sie mit, laden Sie sich den Aufruf samt Unterschriftenliste hier herunter und laden Sie Freunde und Kollegen ein. Jede Unterschrift ist ein Zeichen für Frieden und Gerechtigkeit für Kamerun!
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UN-OCHA – aktuelle Zahlen des Schreckens aus Kamerun

Die Zahlen der Binnenflüchtlinge (IDPs), ebenso wie der Betroffenen, Getöteten und auf Nothilfe Angewiesenen Menschen in Kamerun steigt unaufhörlich, unmissverständlich und eindeutig belegt durch Zahlen des United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA)
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frei gelassen

frei und gelassen
in Christus
frei und gelassen aber bedroht
die ordnung der etablierten das lassen sie sich nicht gefallen
und schlagen ins gesicht
was schlägst du mich?
fragt Christus habe ich übel geredet so beweise
und Hannas sandte ihn gebunden
zu dem hohen priester der seine ordnung bedroht sah und sie schlugen ihn
ans kreuz
gewalt hat die
ohnmächtigen
stets aufs kreuz gelegt Aber das ist nicht das ende
dies ist mein geliebter Sohn meine geliebte Tochter
frei und gelassen
sollst du sein und
leben

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Paul Biya und die Schweiz

https://www.welt-sichten.org/artikel/35927/der-praesident-geniesst-den-genfer-luxus

Unter dem Titel „Der Präsident genießt den Genfer Luxus“ geht WELTSICHTEN in einem sauber recherchierten Artikel den Gerüchten nach, dass der kamerunische Präsident Paul Biya Millionen aus kamerunischen Staatskasse in der Schweiz verprasst. Auch in Baden Baden hat der Diktator schon viel Geld ausgegeben.
Paul Biya und die Schweiz

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berührt – bewegt – befreit

Passion und Mitleiden, Schmerz spüren und Trauer zulassen, Hoffen und Auferstehen. Die Kamerun-Partnerschaft Kirchenbezirk Göppingen hat in einer berührenden Passionsandacht in der Stiftskirche Bad Boll dem Leiden der Partner in Menchum gedacht: Informieren, Beten, Schweigen, Singen und Unterschreiben für Frieden und Gerechtigkeit in Kamerun.
 
Danke an Familie Hilsenbeck und Pfarrer Schart, Bad Boll und an die Mitglieder Partnerschaftsausschuss im Kirchenbezirk Göppingen.

Johannes Stahl, Partnerschafts-Koordinator Basler Mission/EMS Stuttgart

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„Ich möchte meine Freunde zurück und meine Schule!“

Wie erleben Kinder die Krise in Kamerun? 

Fai Alison (Name geändert), ein Viertklässler aus Nseh, einem Dorf im Bui Bezirk, musste fliehen. Er ist heute einer von etwa 500.000 Internally Displaced People (IDPs, Binnenflüchtlinge) in Kamerun. Der Zwölfjährige erzählt:
„Sie kommen! Leute, rennt! Sie sind schon im Mbovem Dorf, rennt schneller…“ Dies sind die letzten Worte seines Lehrers, an die sich Alison erinnert. Es waren die letzten Worte, die er in dem Klassenzimmer seiner Schule im November 2016 gehört hat. Er und alle anderen dachten, sie würden nach ein paar Tagen zurückkommen. Das hat sich als Märchen entpuppt, heute sind die Türen der Cameroon Baptist School Nse, die er besuchte, von Spinnweben versiegelt, in den Klassenzimmern tummeln sich Ziegen.
Alison verbrachte viele Tage in einem abgelegenen Dorf, wo er seine Mutter auf der Farm unterstützte, während seine Schwester von einer Tante in die Hauptstadt Yaoundé (im französischsprachigen Teil Kameruns) gebracht wurde. Nachdem er zwei Jahre in dem Dorf seiner Mutter in der Landwirtschaft geholfen hatte, nahm ihn die Tante seiner Mutter mit in die englischsprachige Hauptstadt des Nordwestens nach Bamenda, wo er jetzt bei einer Familie wohnt, sich um ein einjähriges Mädchen kümmert und als „Hauslehrer“ angestellt ist. Doch das stellt ihn nicht zufrieden. Er sagt, dass er die Gemeinschaft der anderen Kinder und seine Freunde sehr vermisst.
Dann erzählt Alison, dass er Albträume hat, wenn er an seinen Vater und seine Freunde denkt. Die schlimmsten Träume hat er, wenn er hört, dass das Militär wieder ein Dorf angegriffen hat auf der Suche nach „Ambazonia“ Kämpfern. „Jeder wird geschlagen mit großen Militär-Schlagstöcken und manche werden getötet.“
„Meine Schwestern hat „Lamnso“ (die Sprache des Nso-Volks) verlernt und ist schon in der zweiten Klasse der Sekundarschule. Sie kann Englisch sprechen. Ich möchte sein wie sie“, sagt er. „Ich möchte zurück in die Schule. Mein schlimmster Verlust ist die Farm und Wohnhaus unserer Großfamilie und die Kirche von Ngendzen, die beide dem Feuer zum Opfer gefallen sind. Ngendzen ist das Dorf, wo ich in der Landwirtschaft gearbeitet und mit meiner Großmutter Erdnüsse gegessen habe. Das Knallen von Gewehrschüssen jagt mir immer Angst ein und ich bete jeden Tag, dass die Dinge wieder normal werden, so dass ich zur Schule gehen kann. Unglücklicherweise bin ich inzwischen zu alt für die Grundschule, aber ich wäre total happy, wieder zur Schule zu gehen.“
Aus Lamnso übersetzt von D.G.A.B
 
Lamnso’ wird von der Nso’-Gruppe im Bui-Bezirk der Region Nordwest Kameruns gesprochen. Wörtlich übersetzt bedeutet Lamnso’ „Sprache der Nso‘-Menschen“. Es handelt sich dabei um eine Grasland-Bantusprache, die zur Ost-Ring-Gruppe der Grasland-Sprachen im engeren Sinne gehört. Nach der Internetdatenbank „Ethnologue“ gibt es etwa 240.000 Sprecher des Lamnso‘ (Lewis et al. 2015), von denen die meisten im traditionellen Nso’-Stammesfürstentum leben, welches auch Teil des Bui-Bezirkes ist.

Die Person, die das Interview mit dem Jungen geführt hat, ist persönlich bekannt. Sie steht in Kontakt mit Kindern von IDPs und sagt, es sei eine Geschichte, wie sie jetzt viele Kinder erzählen in Kamerun. Aber es hört niemand zu.
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Trostlose Lage für Kamerun -Flüchtlinge in Nigeria

Die Not der Geflüchteten aus Kamerun ist mit Händen zu greifen. Die Filmsequenz von Al Dschasira macht deutlich, wie trostlos die Lage für die etwa 40.000 Geflüchteten aus Kamerun im Nachbarland ist. Auch für fast eine halbe Million Menschen, die als Binnenflüchtlinge in Kamerun leben, wird die Lage mit jeder Woche prekärer.
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Wie sogenannte Freiheitskämpfer ihrer eigenen Bevölkerung schaden

Das „Journalducameroun“ berichtet von der Entführung von mindestens drei Müllwerkern in Bamenda durch unbekannte bewaffnete Männer. Sollten wie schon vor vier Wochen die Freiheitskämpfer der sogenannten „Ambazonier“ dahinter stecken, zeigt dieses Beispiel, wie im Namen der Freiheit das eigene Volk terrorisiert wird. Die Angst der Bevölkerung: „jetzt können wir bald wieder, wie vor einem Monat zusammen mit Ratten über Abfallberge klettern in der Stadt.“
Nicht nur sind die sogenannten Freiheitskämpfer, die durch Verhaftung und Mord an ihren Freunden durch das Militär radikalisiert wurden, für den Rückzug der staatlichen Müllabfuhr aus weiten Teilen des englisch sprachigen Kameruns verantwortlich, sondern mit weit dramatischeren Folgen auch für geschlossene Schulen. Seit bald drei Jahren hat die Jugend des anglophonen Kamerun keine Chance mehr auf Bildung und Unterricht: eine „verlorene“ Generation?
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Chiefs in Ndu und Boyo ermordet

Sub Chief von FUH im Landkreis Ndu (Donga Mantum), seine Ecellence Fai Ngantu Noah Bongung, vom Militär ermordet

Nur zwei Tage nach dem Mord am Sub Chief von Boyo wurde der zweithöchste traditionelle Herrscher in Ndu Opfer der Willkür von Regierungssoldaten, berichtet Prince Nfor Hanson Nchanji. „Wer als traditioneller Herrscher im anglophonen Kamerun nicht die Meinung der Regierung teilt, wird kalt gestellt.“

Am Montag 08. April 2019 stürmten Militärs den Ort Ndu und erschossen drei Männer. Der traditionelle Herrscher und ein junger Mann wurden entführt und später an einer Straßenkreuzung tot aufgefunden. Nach unbestätigten Berichten warf die Regierung ihnen vor, Freiheitskämpfer unterstützt zu haben.

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Auf dem Weg zum Gottesdienst einfach erschossen

Ein Opfer des „Lockdown“ (Geisterstadt) der sogenannten Freiheitskämpfer: diese junge Frau starb im Molyko Solidarity Krankenhaus. Gestern früh war sie auf dem Weg zum Gottesdienst, als unbekannte Männer auf sie anlegten und das Feuer eröffneten. Auf eine junge wehrlose Frau! Die Situation in Molyko, Mile 16/17 und Muea ist äußerst angespannt.

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Vier-Wochen-Streik löst neue Fluchtwelle aus

Längst hat sich die Strategie der Unabhängigkeitskämpfer, durch Schulstreiks und Marktstreiks (Ghost Town) das Einlenken der Regierung zu erzwingen, zu einer Form der Gewalt an den Schwächsten der Schwachen entwickelt: Frauen und Kinder leiden besonders unter dem faktischen Hausarrest, zu dem die Amba-Bewegung jetzt erneut aufgerufen hat und den sie gegebenenfalls auch mit Gewalt durchsetzt.

Nicht alles, was im Journal du Cameroun steht, ist eine seriöse Nachricht. Doch der drohende vier-Wochen-Streik und die dadurch einsetzende neue Fluchtwelle aus dem Gebiet um Buea (Fako South) gilt als bestätigt.“Ich möchte das Leiden des letzten Generalstreiks (vom Februar 2019) nicht noch einmal erleben“ – so wird ein Flüchtender auf dem Weg in die französisch-sprachige Wirtschaftsmetropole Douala zitiert. Doch (zu) viele vor ihm haben bereits den Weg in den Osten des Landes gesucht, was neues Elend verursacht. Denn sind die Vorräte und wenigen Ersparnisse erst einmal aufgebraucht, droht ein Leben auf der Strasse.
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Frauen für Frieden protestieren gegen die Zerstörung von Krankenhäusern

Bei der Bewegung „Frauen für Frieden“ (Women for Peace) sind auch Männer willkommen. Hier hält ein mutiger Demonstrant das Schild hoch, das auf die massive Zerstörung von Gesundheitsstationen und Krankenhäusern im anglophonen Landesteil hinweist. Egal ob durch marodierende Freiheitskämpfer, Militär oder Fahrlässigkeit wie Kurzschluss: immer sind die Leidtragenden Kranke, Alte und Frauen, die immer weitere Wege für medizinische Hilfe auf sich nehmen müssen. Oder gar nie dort ankommen.

Jede und jeder kann mitmachen: Plakat kopieren und ausdrucken, dann ein Foto von sich mit dem Plakat machen und das Foto via facebook oder stahl@ems-online.org online stellen.
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