Brennpunkt  .   Kamerun

US Missionar und Vater von acht Kindern in NW Kamerun getötet

Sein Bruder ist State Representative im US-Staat Indiana, doch das half Charles Wesco in der aktuellen Gewaltspirale in Kamerun nicht. Der US Missionar der Baptisten war am Dienstag morgen mit seiner Frau, einem Sohn und einem Mitarbeiter zum Einkaufen zwischen Bambili und Bamenda unterwegs, als ihn eine Gewehrkugel im Kopf traf. Er wurde in eine Gesundheitsstation und anschließend in ein Krankenhaus in Bamenda gebracht, doch die Ärzte konnten das Leben des 44-jährigen Vaters von acht Kindern nicht retten. Ein weiterer Fall von völlig sinnloser Gewalt in der Auseinandersetzung zwischen dem kamerunischen Militär und Unabhängigkeitskämpfern. Der Kampf um die Wahrheit hat bereits begonnen. Augenzeugen sprechen von Soldatenkugeln, die kamerunische Regierung spricht von Kreuzfeuer. Das macht Charles Wesco nicht mehr lebendig. Er hatte sich mit seiner Familie zwei Jahre lang auf den Einsatz in Nordwest-Kamerun vorbereitet.

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Anglophone Krise in Kamerun spitzt sich weiter zu – Priesterschüler von Militär ermordet

Ein ergreifender Bericht von Deutschen Welle zum sinnlosen Tod des Priesterschülers Gerard in Bamenda

Mehr zur Gewaltspirale in Kamerun finden Sie hier:

https://www.dw.com/de/anglophone-krise-in-kamerun-spitzt-sich-weiter-zu/av-45964722

Der Beitrag auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=qvxDft9gcno

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taz: Der Alte bleibt im Amt. DW: sinnlose Gewaltspirale in Kamerun

https://www.dw.com/de/sinnlose-gewaltspirale-in-kamerun/a-45962009

Was das für die Bevölkerung bedeutet, zeigt ein Bericht aus zuverlässiger Quelle über ein längeres Telefongespräch mit einer Freundin in Kumbo. Sie sagt:

Nach der Wahl verschlechtere sich die Situation weiter, denn seit über 3 Wochen sind alle Straßen blockiert. Es fahren weder Autos noch Bikes. Deshalb werden die Lebensmittel in Kumbo knapp und die Preise steigen täglich. Die einzigen verfügbaren Lebensmittel müssten aus den Dörfern über Schleichwege getragen werden. Ein Sack Reis koste mittlerweile 22.000 CFA (34 € – aber der Tageslohn eines Arbeiters liegt bei gerade einmal 1.500 CFA). Das Militär kontrolliere die Wassertanks und die Marktstände und würde täglich nur 1 bis 3 Stunden erlauben, dass man an Wasser oder Nahrungsmittel komme. Generell habe man in Kumbo jeden Tag Angst auf der Straße erschossen zu werden, deshalb gehe man nur raus, wenn unbedingt nötig. Auch die Farmen werden nicht mehr bestellt.

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Alle Familien im Anglophonen sind inzwischen vom Blutvergießen betroffen! – Aktueller Bericht und Apell der der Presbyterianischen Kirche in Kamerun

Presbyterianische Kirche in Kamerun
Büro des Moderators, Synod Office, Buea

An alle Menschen guten Willens 10. Oktober 2018
Bericht über Angriffe auf Mitarbeitende der PCC im fortdauernden bewaffneten Konflikt innerhalb der Anglophonen Gemeinschaft
Die Presbyterianische in Kamerun (PCC) wird in jüngster Zeit zunehmend Ziel einer ansteigenden Welle von gezielten Attacken auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auf ihre Einrichtungen. Die Aggressoren kommen sowohl aus dem Militär als auch von Bewaffneten, die aus der anglophonen Gemeinschaft stammen. Viele Christen wurden entführt, geschlagen, verfolgt, tödlich verwundet und umgebracht. Das Ausmaß und Anzahl des zerstörten Eigentums sind verstörend.
Besonders betroffen machen uns die bösen und grausamen Angriffe, Entführungen und Morde an Lehrern, ihren Familien und Pfarrfamilien in jüngster Zeit.

Der Bericht/Aufruf im englischen Original ist erhältlich bei Stahl@ems-online.org

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Krisenintervention KAMERUN am 11. Okt. 2018 im Deutschen Bundestag

Die zum Teil gut informierten und engagierten Redebeiträge der MdBs über die Mediathek des Bundestags ansehen: 

https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7280737#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD03MjgwNzM3&mod=mediathek

Sehr engagierte und gut informierte Redner*innen wie Uwe Kekeritz, Thorsten Frei, Dr Christoph Hoffmann, Kathrin Vogler haben Wesentliches auf den Punkt gebracht. Doch die Bundesregierung und die Abgeordneten werden an ihren Taten gemessen werden. Und davon war bei den Regierungsparteien herzlich wenig die Rede . Dass Günter Nooke alle drei Jahre dem kamerunischen Präsidenten die Hand schüttelt und sich um den kulturellen Beitrag der Chiefs & Nobles in Kamerun bemüht, das reicht einfach nicht!

Die Bundestagsrede von MdB Thorsten Frei ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=qvxDft9gcno

Die Bundestagsrede von MdB Dr. Christoph Hoffmann ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=QjkZ5uYCGRw

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Was die ARD als Nachricht bezeichnet: Paul Biya hat gewählt

Leider schlecht recherchiert und wertvolle Sendezeit vertan. Dabei wäre es für einen Öffentliche-Rechtlichen wie ARD so einfach, über zahlreiche gut informierte Partner und NGOs in Deutschland so viel Hintergrund mitzunehmen, dass eine Reise nach Kamerun zu tiefgründigem Hintergrund und Interviews führt. Das kann das ZDF eindeutig besser.

Immerhin: die Zahlen stimmen

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Deutschlandfunk: Kamerun Präsident Biya hängt an der Macht

Wahl in Kamerun: Präsident Biya hängt an der Macht

Bei der Präsidentschaftswahl in Kamerun am kommenden Sonntag greift Paul Biya, seit 36 Jahren im Amt, erneut nach der Macht. Wirtschaftskrise, Massenflucht und ein Rebellenkonflikt lähmen das westafrikanische Land. Der greise Präsident ist für viele in der Bevölkerung ein Teil des Problems.

https://www.deutschlandfunk.de/wahl-in-kamerun-praesident-biya-haengt-an-der-macht.724.de.html?dram:article_id=429602

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TANG und BMDZ apellieren an Günter Nooke: „Engagieren Sie sich für Dialog und Menschenrechte in Kamerun!“

The African Network in Germany (TANG) – Das Afrika-Netzwerk in Deutschland unter Vorsitz von Dr. Sylvie Nantcha und die Basler Mission Deutschland (BMDZ) haben einen Apell geschickt an den Afrika-Beauftragten der Bundesregierung, Günter Nooke, an den Regionalbeauftragten für Subsahara-Afrika und Sahel des Auswärtigen Amtes und an Anette Widmann-Maunz, Staatsekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Hier das Schreiben im Wortlaut:

Appell Brief an Nooke Schmidt Widmann-Maunz zu Menschenrechtsverletzungen in Kamerun Oktober2018

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